Das Autogene Training (Abk.: AT) ist eine autohypnotische Entspannungsmethode, die in den dreißiger Jahren, in Berlin, von dem Nervenarzt J. H. Schultz entwickelt wurde. Der sprachliche Begriff „Autogenes Training“ hat seinen Ursprung in der griechischen Sprache, und bedeutet soviel wie „selbsterzeugtes Üben“.

Durch gezielte konzentrative Übungen werden ein hypnotischer Ruhezustand und eine Entspannung induziert, die eine psychovegetative „Umschaltung“ des gesamten Organismus ermöglichen. Die Voraussetzungen für diese „Umschaltung“ werden beim Übenden bewusst bei sich selbst geschaffen, indem er sich zum Beispiel dem Vorgang mit voller (entspannter) Aufmerksamkeit zuwendet.

Beim Autogenen Training bleibt der Mensch souverän. Er selbst bestimmt, wie tief der sich zurückziehen will, wie tief er entspannen will und wozu ihn dieser Zustand dienen soll. Man unterteilt das Autogene Training in die Grundstufe AT und die Oberstufe AT.

Die Grundstufe AT beinhaltet sechs Organübungen, die stufenweise erarbeitet werden, und vom Übenden in einer entspannten Sitz- oder Liegeposition nach gesprochenen Formeln durchgeführt werden. Die Stufe wird oft als Vorsorgemaßnahme zur Gesunderhaltung von Körper und Seele eingesetzt. Bei Beherrschung der Stufe durch regelmäßiges und konsequentes Üben, kann man zum Beispiel eine Selbstruhigstellung, eine gewisse Leistungssteigerung oder einen
kontrollierten Umgang mit störendem Stress erreichen.

Bei der Durchführung der Oberstufe AT wird durch die Anwendung formelhafter Vorsatzbildung und durch Einüben freier und gesteuerter Farb- und Bilderlebnisse eine vertiefte Innenschau und Selbstklärung möglich.

Diese Stufe wird hauptsächlich in der Psychotherapie zur Behandlung seelischer Krankheiten eingesetzt. Abschließend sei bemerkt, dass es einige Methoden gibt, die auf unterschiedlichen Wegen zum selben Ergebnis, nämlich zur Entspannung, führen.

Das Autogene Training ist eine Methode die in Deutschland am weitesten verbreitet ist.

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